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Wetterextreme fordern Feuerwehren

Auch in diesem Jahr kämpfen unsere Feuerwehren mit den Wetterextremen. Tagsüber ist es heiß und trocken, abends ziehen häufig Gewitter mit Starkregen und Hagel auf.

Diese Unterschiede stellen unsere Feuerwehren vor schwierige Aufgaben. In den letzten Wochen ereigneten sich einige Flächenbrände im Bereich der Vordereifel. Die Böden sind ausgetrocknet und oft reicht ein Funke aus, um große Wiesen, Wälder oder Felder zum Brennen zu bringen.

Vor 2 Jahren hat die Verwaltung gemeinsam mit den Feuerwehren ein Wald- und Vegetationsbrandkonzept erarbeitet. Zu Beginn des Jahres wurde neue Ausrüstung angeschafft, die bei den letzten Einsätzen schon eingesetzt werden konnte.

Auch die neuen Taktiken und Vorgehensweisen waren sehr hilfreich.

„Die letzten Ereignisse haben uns gezeigt, dass wir vor 2 Jahren schon, unter der alten Wehrleitung, mit der Erarbeitung eines Wald- und Vegetationsbrandkonzeptes den richtigen Weg eingeschlagen haben“, erklärt Wehrleiter Udo Mohr.

Dem schnellen und professionellen Handeln der eingesetzten Feuerwehren und der Unterstützung durch ansässige Landwirte ist es zu verdanken, dass sich die Brände nicht weiter ausgebreitet haben.

Nachdem tagsüber Brände zu löschen sind, kommt es am Abend oder in der Nacht zu vollgelaufenen Kellern oder Bäumen auf Fahrbahnen. Die starken Gewitter mit der enormen Menge Niederschlag in kurzer Zeit können von den Böden nicht aufgenommen werden. Auch diese Einsätze müssen von der Feuerwehr bewältigt werden.

Hier nochmal der dringende Hinweis an die Bevölkerung, das Wegflämmen von Unkraut und das Wegwerfen von Zigarettenkippen zu unterlassen.

Bürgermeister Alfred Schomisch betont: „Wir danken allen Kameradinnen und Kameraden die sich unermüdlich für unsere Sicherheit einsetzen! Besonders danken wir auch den Landwirten für Ihre Unterstützung.“