Krautwischbinden
Zum jahrhundertealten Brauch, dem Krautwischbinden, anlässlich des Hochfestes Mariä Himmelfahrt lud das Team vor Ort der Pfarrei St. Elisabeth Nachtsheim am 15. August zum Krautwischbinden ein.
Mit der Erzählung einer alten Marienlegende, aus welcher der Ursprung dieses Brauchs hervorgeht, wurde den Kindern berichtet.
Anhand der Auswahl der bereitgestellten Kräuter, wie Beifuß, Salbei, Thymian, Rainfarn, Pfefferminze, Johanniskraut, Schafgarbe, Getreideähren wie Hafer und Weizen, Roggen, die das „tägliche Brot“ symbolisieren sollen, und je eine Rose, die als Marienblume das Symbol für die Gottesmutter im Krautwisch darstellt, wurden den anwesenden Kindern und Eltern die jeweiligen Heilwirkungen der einzelnen Kräuter erklärt.
Nach getaner Arbeit erfreute man sich an einem frischen Brot mit einem Kräuterquark.
Die Bündel wurden am 15. August im feierlichen Gottesdienst gesegnet und als Schutz für Haus und Hof vor Unwetter und Gewitter mit nach Hause genommen.

