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Kinderkrippenfeier in Nachtsheim

„Was hat denn nur der Esel gedacht?“

Das diesjährige Krippenspiel überraschte sein Publikum mit einer besonderen Perspektive: Die Geburt Jesu in der Heiligen Nacht wurde aus der Sicht des Esels erzählt.

Humorvoll und zugleich nachdenklich zeigte das Stück, was der Esel wohl gedacht haben mag, als mitten in der Nacht Fremde in seinen Stall kamen, seine Ruhe störten und schließlich sogar seine Futterkrippe von einem neugeborenen Kind belegt wurde. Mit viel Witz, Tiefgang und Herzenswärme machte der Text deutlich, wie nah uns dieser Esel eigentlich ist, denn auch wir lassen uns im Alltag oft ungern stören. Und doch endete die Geschichte mit der tröstlichen Botschaft, dass dort, wo Jesus willkommen ist, jeder Tag zur Heiligen Nacht werden kann.

Großen Anteil am guten Gelingen hatten die vielen Engagierten: unser Diakon i. R. Wolfgang Dröschel, Carmen Molitor mit ihrer Gitarre und ihrem himmlischen Gesang sowie die besonderen Klanginstrumente, mit denen einzelne Spielszenen magisch hervorgehoben wurden. Die Küsterin Elisabeth Weiler verlieh der Geschichte zusammen mit den mitspielenden Kindern durch ihre Stimmenvielfalt besondere Lebendigkeit. Ein besonderer Dank gilt unseren teilnehmenden Kindern, die mit wenigen Proben Großartiges leisteten, sowie den unterstützenden Eltern und Nicole und Oliver Rausch für die gute technische Unterstützung. Das Christkind selbst besuchte die Krippenfeier und wünschte allen Besuchern „Frohe Weihnachten“. Zum Abschluss überraschte eine Engelschar die Gäste mit einer kleinen Geschichte – ein stimmungsvoller Ausklang, der noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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